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Preise im Schreinerhandwerk

Autorenbild: Rakete
Rakete
28. Aug.
1 Min. Lesezeit

Taschenrechner mit Zahl 2750 vor Möbelstücken in einer Tischlerei-Werkstatt.
Im Preis stecken Materialqualität, Handarbeit und Know-How.

Wer Angebote im Schreinerhandwerk vergleicht, merkt schnell: Der Preis für das gleiche Projekt kann mitunter stark variieren. Doch woran liegt es nun? Sind manche Betriebe einfach grundsätzlich teurer als andere oder steckt mehr dahinter?

Auf den ersten Blick erscheinen Angebote schwer vergleichbar. Ein Einbauschrank kostet in Betrieb A 2000 Euro, in Betrieb B 3500. Ein großer Preisunterschied – bei genauem Hinsehen kann dieser aber durchaus gerechtfertigt sein. Die Gründe dafür sind vielfältig. So spielt zum Beispiel das verwendete Material eine große Rolle. So ist Massivholz deutlich teurer als die beschichtete Platte, und natürlich beeinflusst die Qualitätsstufe den Preis. Sobald das Holz astfrei, sortiert oder rustikal sein soll, zahlt der Kunde extra. Sind darüber hinaus eine spezielle Lackierung wie Hochglanz, besondere Beschläge oder Sonderlösungen gewünscht, gibt es entsprechende Aufschläge.

Genauso wichtig wie die Beschaffenheit des Materials ist die Arbeitskraft. Je mehr Handarbeit notwendig ist, desto mehr Arbeitsstunden fallen an. Teilautomatisierte Fertigungen sind da effizienter und günstiger, bedürfen aber spezieller Maschinen und Know How. Apropos Know-How: Spezialwissen und Erfahrung haben auch ihren Preis, die gelieferte Qualität zahlt sich langfristig aber aus.

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